Pflege der Weinrebsorten im eigenen Garten

Wer in seinem Garten einen eigenen Weinstock hat, wird nicht nur mit wunderschönen bunten Laub im Herbst belohnt, sondern auch mit saftig, süßen Weintrauben. Jedenfalls wünscht man sich das als Gartenbesitzer. Doch ist die Pflege von Weinreben eine Kunst, die jahrelange Erfahrung braucht. Weinberge werden von ausgebildeten Winzern betreut, gehegt und gepflegt, um guten Erträge zu haben.

Glücklicherweise braucht es im eigenen Garten nicht ganz so viel Aufwand für die Pflege des Weines. Wenn man keinen Wert auf einen hohen Ertrag legt, lässt man den Wein einfach wachsen. Das rote Laub im Herbst kann so manche triste Wand schmücken und zu einem Blickfang machen. Falls man gern eigene Weintrauben ernten möchte, sollte man Ende Februar, Anfang März den Wein bei frostfreiem Wetter schneiden. Hierbei wird ein Haupttrieb oder auch mehrere, wachsen gelassen und alle neuen Seitentriebe bis auf zwei bis drei Augen eingekürzt. Eigentlich genau so wie auch bei anderen Kletterpflanzen, wie Kiwi oder Blauregen. Der Schnitt der Weinrebe unterscheidet sich nur durch die Zeit, in der er stattfindet. Statt im Herbst, schneidet man im zeitigen Frühjahr, bevor der Saft in die Pflanze schießt.

Um große Trauben zu erhalten, kann man im Sommer die Fruchtstände ausdünnen. So erhält man zwar nicht so viel, dafür aber dickere Trauben. Ganz so groß wie im Supermarkt werden sie jedoch trotzdem nicht werden. Auch werden Sie mit dem Ertrag aus Ihrem Garten keinen eigenen Wein keltern können und Ihren Wein und Spirituosen immer noch im Weinhandel kaufen müssen. Dafür schmecken selbst geerntete Weintrauben um einiges besser, denn Sie wissen, mit wie viel Liebe und wie wenig Pestiziden die Weinreben gepflegt wurden.

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