In den letzten Jahren sind einige Obstsorten auch als Säulenobst erhältlich. So kann man beispielsweise Brombeeren oder Pflaumen dornenfrei genießen und bei einigen Sorten ist eine lange Erntezeit von August bis Oktober möglich. Viele Züchter haben sich der Erzeugung neuer Kreuzungen verschrieben und im Laufe der Jahre werden sicherlich noch viele andere Sorten den Markt erobern können.
Die meist sehr robusten Pflanzen gedeihen auf der Terrasse und auch auf dem Balkon in Kübeln mit humoser Erde. Im ersten Jahr fällt die Ernte meist relativ klein aus, denn die Pflanze bildet erst im 2. Standjahr viele Früchte. Damit die Säulen-Brombeere nicht in die Breit wächst, wird einfach der stärkste Trieb nach oben gebunden und alle anderen Triebe werden bis auf 10 cm Länge gekürzt.
Große, süße Früchte ohne einen großen Zwetschgenbaum kann man auch mit der Säulen-Zwetschge erreichen. Durchschnittlich werden die Pflanzen etwa 120 cm hoch und können auch als Sichtschutz gepflanzt werden, wobei die Blätter im Herbst allerdings abfallen. Selbstbefruchtende Sorten können auch einzeln stehen und brauchen keinen Partner um Früchte auszubilden.
Die rankende Pflanze bringt zahlreiche, teilweise 3 cm große Früchte hervor und sollte in Töpfen mit etwa 35 cm Durchmesser stehen, da sie im Winter vor Frost geschützt werden muss. Regelmäßiges Gießen und ein halbschattiger bis sonniger Standort auf der Terrasse oder dem Balkon lassen die Säulen-Kiwi schnell gedeihen.
Die Mischung aus Erd- und Himbeeren erobert immer mehr Gärten. Obwohl die Triebe bis zu 5 Meter lang werden können, ist eine Haltung auf dem Balkon durchaus möglich, denn die Ranken lassen sich problemlos auf 50 cm zurückschneiden. Im Frühling sollte man die zweijährigen Ruten ein kürzen und die neuen Triebe gleich aufbinden.
Hallo Sabine!
Weisst du wie hoch die unterschiedlichen Pflanzen werden und wieviel Raum die dann einnehmen?
Wäre interessant, ob sie sich auch für Balkone eignen…?