Erdbeeren zählen zu den krautigen Pflanzen und gehören in die Familie der Rosengewächse. Es gibt ca. 20 verschiedene Sorten und die meisten sind mehrjährig. Erdbeerpflanzen bilden im Beet Ausläufer, die Anfang August mit Wurzel und möglichst viel Erde von der Mutterpflanze getrennt und eingepflanzt werden können. Blattläuse übertragen einen Virus, weswegen eine Pflanze höchstens zweimal durch Ausläufer vermehrt werden sollte.
Zwischen Juli und August ist die beste Pflanzzeit für die süße Erdbeere. Die Erde darf für Erdbeeren nicht frisch gedüngt werden und sollte gut aufgelockert werden. Gut gereifter Kompost mit der Erde vermengt sorgt für ausreichend Nährstoffe. Erdbeeren werden auf Dämmen gepflanzt, dazu wird Erde in Reihen mit einem Abstand von 60 cm zu einem kleinen Damm aufgehäuft und mit einer dunklen Folie abgedeckt. Alle 30 cm wird nun ein Loch in die Folie gestanzt, welches man mit ein paar Hornspänen und der Jungpflanze füllt.
Die Mittelknospe sitzt dabei knapp über der Erde, da sonst keine Blüten ausgebildet werden. Die Folie unterdrückt das Wachstum von Unkraut, sorgt für eine rasche Erwärmung und verhindert die Austrocknung des Bodens. Bei Trockenheit sollten die Pflanzen abends gegossen werden.
Die im Juli ausgepflanzten Erdbeeren tragen erst im Folgejahr Früchte. Wer schnell Früchte ernten will, kann Monatserdbeeren pflanzen. Zu ihnen gehören Sorten wie der Baron von Solemacher, Rügen und Ostara. Sie sind im Handel ab Mitte Mai erhältlich und können sowohl im Beet als auch in Kübeln oder Kästen angepflanzt werden. Mit 25 cm Abstand werden die Pflanzen in die lockere und mit Kompost vermischte Erde gepflanzt und tragen bereits 8 bis 10 Wochen später die ersten Früchte. Diese sind kleiner als normale Erdbeeren, im Geschmack allerdings wesentlich intensiver. Monatserdbeer-Pflanzen können einige Jahre im Beet bleiben und liefern den ganzen Sommer über frische Früchte.