Porree kann bereits Ende Februar ins Beet gesät werden, da er unter einer Folienabdeckung leichtere Fröste gut übersteht. In Reihen mit ca. 50 cm Abstand werden die einzelnen Samen in die mit Kompost vermischte und aufgelockerte Erde eingebracht. Über die Samen wird eine dünne Schicht Erde verteilt, die man gut andrücken darf. Anschließend erfolgt das Angießen. Die lange Kulturzeit von Porree, der normalerweise kurz vor Wintereinbruch geerntet wird, kann durch die Anzucht in Pflanzschalen verkürzt werden.
Porree wird nach dem Keimen der Pflanze tiefer gesetzt um möglichst lange, weiße Schäfte zu erhalten. Dazu wird Erde um die ca. eine Handbreit hohen Setzlinge bis zu einer Höhe von 7 cm angehäufelt. Über den Sommer kann mit Kompost nachgedüngt werden und auch Pflanzenjauche wird gern von den Pflanzen angenommen. Allerdings sollte man darauf achten, diese nicht in die Schäfte zu gießen.
Winterharte Sorten vertragen Frost, doch rasche Temperaturwechsel verderben den Porree schnell. Daher sollten die Pflanzen vor dem ersten Frost seitlich mit Reisig und Laub bedeckt werden. Porree schmeckt frisch geerntet am besten, aber in ein feuchtes Tuch geschlagen kann man ihn einige Tage lagern. Da er seinen Geruch abgibt, empfiehlt sich eine Lagerung getrennt von Obst oder anderen Gemüsen.