Nicht nur die Liebhaber der italienischen Küche wissen die Paprika zu schätzen. Roh im Salat oder gegrillt auf dem Spieß oder gebraten, Paprika kann man auf viele Arten zubereiten und verzehren und der Anbau im eigenen Garten ist gar nicht schwer. Paprikapflanzen lieben die Sonne und gedeihen an windgeschützten Stellen besonders gut und robuste Sorten kann man auch in unseren Breitengraden im Freien anbauen.
Die beste Zeit für die Aussaat liegt zwischen Februar und März, wobei die Samen nur mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt werden sollten. Bis zum Keimen benötigen die Samen etwa 10 bis 15 Tage. Als Dünger reicht Kompost, der in den Boden eingearbeitet wird. Paprikakeimlinge vertragen keinen Frost und sollten bis Ende Mai auf der Fensterbank oder im Gewächshaus stehen. Günstig sind hier auch kleine Töpfe, die man bei mildem Wetter ins Freie stellen kann um die Pflanzen langsam an die Temperaturen und den Wind draußen gewöhnen.
Um eine reiche Ernte einzufahren, sollte die erste Blüte der Paprikapflanze ausgebrochen werden. Ohne diese Königsblüte bildet die Pflanze mehrere Seitentriebe und kann dort mehrere Früchte ausbilden. Beim täglichen Gießen sollte das Wasser nur an die Wurzeln gelangen, denn die Paprika mag kein Wasser auf ihren Blättern. Neben regelmäßigem Gießen ist vor allem die Sonne wichtig um die süßen, bunten Früchte ernten zu können.
Zwischen 50 und 120 Tage wachsen die verschiedenen Paprikasorten bis zur Erntereife heran. Dabei wachsen die Früchte in den ersten 30 Tagen nach der Fruchtbildung sehr schnell, denn danach wird nur noch die Fruchtwand verdickt. Grüne Früchte sind bitter und kräftig im Geschmack, reife Früchte sind sehr süß. Frisch geernteter Paprika lässt sich im Gemüsefach des Kühlschranks ca. eine Woche lagern.