Einige der Kürbissorten werden gigantisch groß und liefern neben ihrem leckeren Fruchtfleisch auch die bekannte Dekoration für Halloween. In unseren Breitengraden wachsen die frühen und robusten Sorten am besten, da der Kürbis ursprünglich in tropischen und subtropischen Gebieten heimisch ist. Die Aussaat findet zwischen April und Juli auf mit Kompost vermischter Erde statt. Das Vorziehen in Pflanzschalen oder Gewächshäusern empfiehlt sich hier sehr, denn in April und Mai erfrieren die Keimlinge aufgrund leichter Frostschäden leicht. Nach den Eisheiligen dürfen die Setzlinge ins Feuchte, aber nicht nasse Beet eingesetzt werden.
Frühe Sorten haben eine Kulturzeit von etwa 100 Tagen. In diesen bewässert der Gärtner seine Pflanzen durchgehend. Berühren sich die Früchte, erhalten sie unschöne Druckstellen. Daher ist darauf zu achten, dass die Kürbisse genügend Platz haben, um zu wachsen. Die Pflanzen benötigen während des Wachstums keine Zugabe von Dünger.
Reife Kürbisse lassen sich gut lagern, wenn die Früchte gewaschen an einem dunklen und kühlen Ort aufbewahrt werden. Der Stiel des Kürbis gibt gern nach und durch die Beschädigung kann die Frucht selbst nicht mehr lange gelagert werden. Mit Karton oder Zeitungen als Unterlage bekommen die Früchte ein weiches Kürbisbett, wodurch sie sich über mehrere Monate gut aufbewahren lassen.