Gurken sollten nur alle drei Jahre an der gleichen Stelle im Beet gepflanzt werden, da sie den Boden stark beanspruchen und ihm die Nährstoffe entziehen.
Im März kann man Gurkensamen im Gewächshaus oder in Schalen ausbringen. Die kleinen Setzlinge werden nach zwei Wochen in Reihen ins frostfreie Gemüsebeet gepflanzt, wobei zwischen den Reihen ca. 1 Meter Abstand eingehalten werden sollte und die Pflanzlöcher einer Reihe  etwa einen halben Meter auseinander liegen. Gurken bevorzugen einen lockeren Boden und das Einbringen von Kompost vor dem Pflanzen erhöht den Ernteertrag. Da Gurken zu den Kriech- und Kletterpflanzen gehören kann man entscheiden, ob man den Pflanzen ein Spalier zur Verfügung stellt oder sie auf dem Boden kriechend wachsen lässt.
Kompost ist als Dünger völlig ausreichend, wenn er nicht zur Verfügung steht gedeiht die Gurke auch mit Phosphor-Stickstoffdünger, der im Handel erhältlich ist. Gurken benötigen zudem regelmäßig viel Wasser, Staunässe würde sie jedoch verfaulen lassen. Nach etwa 60 Tagen kann die Gurke geerntet werden, noch bevor sie ihre volle Größe erreicht hat, da die Früchte anschließend verwässern und ihren Geschmack verlieren.