Dieses Wildkraut ist auch bekannt unter den Namen Ruhrwurz und Fingerkraut und zeichnet sich durch die gelben Blüten und dem Wurzelstock aus, der innen rot ist.
Die Blutwurz braucht einen sonnigen Platz sowie einen Lehmboden. Meist findet man sie auf Wiesen oder Waldlichtungen. Man muss die Blutwurz nicht gießen und nur äußerst wenig düngen, allerdings sollte man sie gelegentlich auf Rost untersuchen.
Der Wurzelstock der Blutwurz kann im April und im Oktober geerntet werden. Ein Tee der Blutwurz kann Durchfall, Gastritis und Darmentzündungen lindern, während man sie bei Hämorrhoiden, Mundgeschwüren, Schnittwunden, Rachenentzündungen und Sonnenbrand äußerlich anwendet. Sehr beliebt ist die Verwendung der Blutwurz zur Herstellung von Likören.