Der anspruchsvolle Safran, latein. Corcus sativus, gehört zu den teuersten Gewürzen der Welt. Das mehrjährige, winterharte Kraut blüht im Herbst und wird nur 10 cm hoch.
Safranknollen werden im August gepflanzt und die Knolle sollte nicht tiefer eingegraben werden als sie dick ist. Sonnige Standorte mit durchlässigem Boden werden von den Knollen bevorzugt.
Der Safran braucht wenig Dünger und sollte gleichmäßig gegossen werden. In zu nassen Sommern entwickelt er keine Blüten und die Ernte fällt buchstäblich ins Wasser. Die offenen Blüten werden von September bis Oktober gepflückt um die Blütenstempel zu entnehmen. Diese werden getrocknet und sind dann maximal ein Jahr haltbar.
In der Küche wird Safran für das Färben von Speisen verwendet und dient als Aromastoff für Liköre, Kuchen und fernöstliches Zuckergebäck. Der echte Safran hat einen beißenden aromatischen Geschmack und fördert die Verdauung und regt den Kreislauf an. Eine Überdosierung kann zu einer Vergiftung führen!