Die Pfefferminze, latein. Mentha x piperita, ist eine Kreuzung zwischen Ähren- und Wasserminze und wird nur von Gärtnereien oder im eigenen Garten gezüchtet. Wild, in Wäldern oder Wiesen, kommt die Pflanze nicht vor. Im Handel werden unterschiedliche Sorten angeboten. Die meist winterharten, mehrjährigen Sorten bringen unterschiedliche Düfte mit und enthalten alle ätherische Öle.
Der Handel bietet verschiedene Minzsorten in Töpfen an. Die Pflanzen lassen sich einfach ins Beet setzen, sollten aber mit einer Wurzelsperre an unerwünschter Wucherung gehindert werden. Sonnige Standorte mit nährstoffreichen Böden fördern das gesunde Wachstum der Pfefferminze.
Regelmäßiges Gießen und Düngen sorgt für ein kräftiges Wachstum und mit Stecklingen lässt sich die Pfefferminze im Frühling einfach vermehren. Durch Wurzelteilung erhält man das ganze Jahr über neue Pflanzen. Von April bis Oktober werden die jungen Triebe und Blätter geerntet. Zum Trocknen schneidet man das ganze Kraut dicht über dem Boden ab.
Die ätherischen Öle der Pfefferminze wirken auf der Haut desinfizierend und schmerzlindernd. Als Tee aufgebrüht hilft Pefferminze gegen Schlaflosigkeit, Heiserkeit, Übelkeit und Blähungen. In der Küche dient die aromatische Pflanze zum Verfeinern von Likören, Konfekt oder Marmeladen.