Der Rostpilz zeigt sich an der Unterseite der Blätter. Sie werden braun und sterben ab und die Pflanzen wachsen nicht mehr weiter. Schildläuse sind vor allem in Verbindung mit Ameisen gefährlich, denn die Ameisen schützen die Schildlaus vor ihren natürlichenFeinden weil sie Honigtau absondern.
Vereinzelte Stellen an Blättern, die vom Rostpilz befallen sind, werden einfach großzügig entfernt. Um dem Rostpilz schlechte Bedingungen zu bieten, reicht das Mulchen des Beets, das auch viele andere Schädlinge fernhält. Stickstoff sollte nur sehr mäßig gedüngt werden, da der Rostpilz davon magisch angezogen wird.
Das bläulich schwarze Schild der Laus überzieht ihren ganzen Rücken und sie sitzt gern am Stamm und auf den Blättern der Pflanzen um sie auszusaugen. Mit einer Seifenlauge aus einem Löffel Schmierseife auf einem Liter Wasser werden die Schilde eingepinselt. Tote Schildläuse fallen erst nach einigen Tagen vom Stamm ab, daher sollte man täglich kontrollieren ob die Seifenkur Erfolg hatte. Wo Schildläuse sich stark vermehren sind meist Ameisen in direkter Nachbarschaft. Vertreibt man diese, fallen andere Insekten über die Schildläuse her und vernichten sie.
Ameisen sind sehr nützliche Gartenbewohner, denn sie vernichten viele Schädlinge im Garten. Treten sie in Verbindung mit der Schildlaus auf, sollte man sie daher nur aus deren Nähe vertreiben. Sie zu vernichten würde gleichzeitig andere Schädlinge auf den Plan rufen und nun deren Bekämpfung zur Folge haben. Um die Ameisen von den Schildläusen fernzuhalten genügt es, die Ameisenstraßen mit Essig oder Zitronensaft zu beträufeln, denn Ameisen lieben Zucker und meiden Säure.