Der weiße Belag des Mehltaus auf Blattoberflächen ist den meisten Gärtnern bekannt. Die befallenen Blätter sterben ab und je wärmer und trockener das Klima ist, desto wohler fühlt sich der Pilz auf den Pflanzen. Die zügige Bekämpfung ist wichtig, denn die Ausbreitung erfolgt rasch und im Gemüsebeet kann innerhalb weniger Tage die komplette Bepflanzung ausfallen. Man unterscheidet zwischen echtem und falschem Mehltau, wobei der falsche viel Feuchtigkeit zum Gedeihen braucht und sich gelbliche Flecken auf der Blattoberseite bilden, während die Unterseite mit einem bräunlich-weißen Pilz bedeckt ist. Erst wenn sichergestellt ist, dass es sich um echten Mehltau handelt, können die richtigen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.
Verschiedene biologische Hausmittel helfen bei der Beseitigung von echtem Mehltau. Neun Teile Wasser und ein Teil Milch mit der Sprühflasche aufgebracht, verändern den PH-Wert so, dass der Pilz nicht mehr wachsen kann. Das funktioniert auch mit einer Lösung aus Backpulver, Wasser und Spülmittel und einigen anderen Mischungen. Vorbeugende Maßnahmen sind wie immer die beste Wahl, denn so kann der Gartenschädling sich gar nicht erst ausbreiten. Ein großzügiger Abstand zwischen einzelnen Pflanzen sorgt allgemein dafür, dass Krankheiten nicht so schnell übertragen werden können und wenn die Beete ausreichend gegossen werden, fühlt sich der echte Mehltau ebenfalls nicht wohl.