Blattläuse machen sich vor allem im Juni oder Juli bemerkbar, denn dann besetzen sie Nutzpflanzen, Gräser und Blumen. Sie sitzen vor allem an den Triebspitzen und saugen Pflanzensaft. Dadurch erhalten die jungen Triebe nicht mehr ausreichend Nährstoffe und lassen die verdorrten Blätter fallen. Völlig zum Absterben bringen die Plagegeister zwar fast keine Pflanze und sie sind auch für den Menschen völlig ungefährlich, aber natürlich sehen befallene Pflanzen unschön aus und vor allem Rosen wirken bei Blattlausbefall ziemlich unschön.
Einige Kräuter und Pflanzen „stinken“ den Blattläusen und sie halten sich davon fern. Pflanzt man diese nützlichen Duftpflanzen neben Rosen oder Nutzpflanzen, kann man ganz ohne Chemie dafür sorgen, dass sich keine Blattläuse einnisten.
Diese Pflanzen vertreiben Blattläuse:
• Gartenkresse
• Zitronengeranie
• Lavendel
Eine andere Möglichkeit zur natürlichen Bekämpfung der Blattläuse ist Schmierseife. Vor allem bei Zierpflanzen wirkt die Lauge aus 100 Gramm Schmierseife auf zwei Litern Wasser Wunder und auch ein Sud aus Brennnesseln vertreibt die Schädlinge schnell. Dafür pflückt man ein Kilo Brennnesseln und lässt diese in einem 10L-Eimer Wasser über Nacht stehen. Die Flüssigkeiten werden einfach auf die betroffenen Stellen gegossen.
Kalter Kaffee oder schwarzer Tee haben die gleiche vernichtende Wirkung und auch der Schaum von Geschirrspülmittel tötet die Blattläuse zügig. Dafür bringen Sie einfach den Schaum auf die befallenen Stellen und sobald er zerfallen ist, sind auch die Blattläuse abgestorben. Anschließend lässt sich die Pflanze mit klarem Wasser abspülen und alle Spuren sind beseitigt.