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Die bekanntesten Gartenschädlinge und ihre Bekämpfung

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Maulwurf, Blattlaus und Co. lieben Lebensräume, die ihnen in der nächsten Umgebung bieten, was sie benötigen. In Gemüse- und Ziergärten finden die verschiedenen Schädlinge oft paradiesische Bedingungen und nur wer weiß, wie sich die ungebetenen Gäste ohne Chemiekeule wieder vertreiben lassen, hat auf Dauer gute Karten im Kampf gegen die hungrigen Raupen und deren Verwandteh.

Apfelwickler sind den Obstgartenbesitzern wohl bekannt und Schnecken vernichten ganze Erdbeerernten, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt. Ameisen bilden ganze Autobahnen auf Ihren Pflanzen und der Terrasse, wenn sie vom süßen Duft der Blumen und Früchte über mehrere hundert Meter angezogen werden. Die Wühlmaus baut sich heimlich einen Palast auf Ihrem Grundstück und Pilzerkrankungen machen Sträuchern und Bäumen das Leben schwer. Für den Kampf gegen die Gartenschädlinge bietet der Handel viele „Wundermittel“ und oft versprechen die Hersteller, dass ihr Produkt sämtliche Schädlinge fernhalten kann.

Doch wenn Sie hier zugreifen, holen Sie sich Gift in den Garten, das oft nur schwer abbaubar ist und nicht zwischen Nützlingen und Schädlingen unterscheiden kann. Den Kampf gegen die Plagegeister gewinnen Sie damit nicht wirklich dauerhaft und Ihren Garten können Sie auch ohne Chemie und vor allem günstiger vor Schädlingen bewahren. Schon beim Anpflanzen haben Sie es in der Hand, ob Schädlinge sich bei Ihnen wohl fühlen oder lieber ihr Quartier beim Nachbarn beziehen.

So bestimmen Sie Gartenschädlinge

Zeigen die ersten Pflanzen Schäden von Fressfeinden, ist schnelles Handeln angesagt. Nur wenn Sie den Schädling bestimmen konnten, lassen sich gezielte Abwehrmaßnahmen einleiten. Was manche Insekten hassen, ist für andere ein gefundenes Fressen und daher wirken natürliche Maßnahmen nur ganz gezielt gegen eine bestimmte Schädlingsart. Ihre Spurensuche beginnt bei den sichtbaren Schäden. Lochfrass oder verdorrte Pflanzen, deren Wurzeln vernichtet wurden, sind zwei der häufigsten Schadensbilder und auch verfärbte Blätter oder stark unterschiedliches Wachstum der gleichen Pflanzensorte weist auf Schädlingsbefall hin. Ist der ungebetene Gast erst identifiziert, kann die Suche nach einem Gegenmittel beginnen.

Schwarztee, Öl, Knoblauchwasser oder ein größerer Pflanzabstand sind ein paar der natürlichen Gegenmittel und Blattläuse, Spinnmilben oder Pilze treten schnell den Rückzug an, wenn sie verhasste Düfte wahrnehmen oder ihr Nahrungsangebot mit fremden Pflanzen durchsetzt wurde.

Sichtbare Schäden und häufige Verursacher:

  • Blattläuse – klebrige Ablagerungen und verdörrte Pflanzenteile
  • Maulwurf oder Wühlmaus – Erdhügel und abgefressene Gemüsewurzeln
  • Frostspanner – kleine, rote Eier in Knospennähe
  • Schnecken – angefressene Blätter in Bodennähe
  • Erdflöhe – kleine Löcher in den Blättern
  • Gemüsefliegenmade – rostbraune Fraßgänge im Gemüse

Die richtige Planung beim Pflanzen hält Schädlinge dauerhaft fern

Ihre Erdbeeren werden nicht von Schnecken zerfressen, wenn die kleinen Biester keine Chance haben, an die süßen Früchte zu kommen und Gartenkräuter halten Schädlinge von blühenden Rosensträuchern fern. Das Wissen um Düfte und deren abschreckende Wirkung auf Schädlinge ist ein Standbein der natürlichen Schädlingsbekämpfung und gehört heute in jeden Garten Ratgeber. Ausreichend Pflanzabstände sorgen bei Pilzen für wenig Gegenliebe. Schädlinge setzen sich nur an Stellen fest, die ihnen ideale Lebensbedingungen liefern und wenn Sie bei der Planung von Gemüse- oder Zierpflanzenbeeten darauf achten, kein Paradies für die nicht erwünschten Gäste zu schaffen, ersparen Sie sich jede Menge zusätzlicher Arbeit.

Oft ist nur wenig Aufwand nötig, um die Plagegeister loszuwerden und verschiedene Blumen- oder Kräutersorten unterstützen Sie beim Kampf gegen bestimmte Gartenschädlinge. Bei Topfpflanzen reicht ein Umzug in kühlere Räume, um die weiße Fliege zu bekämpfen, denn das tropische Insekt liebt sonnige Standorte und stirbt schon nach wenigen Wochen ohne direkte Sonneneinstrahlung ab. Die Larven des Saatschnellkäfers kann man durch kalkhaltigen Dünger zum Umzug bewegen und seine Drahtwürmer meiden auch den Geruch von Ringelblumen und Tagetes. Pflanzt man diese zwischen die Gemüsereihen, hat man sicher Ruhe vor den gefräßigen, weißen Larven.

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