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Asseln leben und fressen in der Dunkelheit

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Keimlinge, Blüten und Pflanzen sind die bevorzugte Speise der Asseln und da dieser Schädling Dunkelheit und Feuchtigkeit bevorzugt, findet man ihn vor allem unter Holzbalken, Pflastersteinen und auch gern im Gewächshaus oder dem  Keller. Die meisten Gartenbesitzer schüttelt es bereits beim Gedanken an den “gepanzerten” Schädling, doch oft werden die Tiere unwissentlich angelockt. Frisches Gemüse oder frisch gefallenes Obst ist für die Assel eine stumme Einladung und damit sie keine übermäßigen Schäden anrichten kann, sollte man ein paar Punkte beachten. Ganz vertreiben kann man die Assel nur selten, doch ihre Zahl lässt sich in überschaubaren Grenzen halten.

So macht man der Assel das Leben schwer

  • der Kompost sollte möglichst weit weg von Keller und Beeten stehen
  • in Keller und Gartenhaus wenig auf dem Boden stehen lassen, so mangelt es an Verstecken
  • Pflanzenreste immer sofort entfernen und den Kartoffelkeller regelmäßig überprüfen
  • Altes Holz, ausgehöhlte Kartoffeln oder Bananenschalen sind perfekte Lockmittel zum Absammeln

Die Assel zieht feucht gelagerte Materialien und Pflanzen als Lebensraum vor. Gartenplatten sollten daher auf Split verlegt werden und im Gerätehaus sollten Töpfe und Untersetzer nicht direkt auf dem Boden stehen, damit die Assel keine Versteckmöglichkeiten findet. Ein feuchter Sack als Köder ausgelegt, kann nach ein paar Tagen eine ganze Gruppe von Asseln samt Brut beherbergen. Igel, Spitzmäuse und Spinnen fressen Asseln, daher sollte man im Frühjahr in Keller und Gewächshaus erst alles vom Boden hoch in Regale stellen und erst einige Tage danach eventuell vorhandene andere Schädling bekämpfen. Bei im Keller gelagertem Obst und Gemüse sollte die Schale unversehrt sein, denn Asseln bevorzugen kleine Schadstellen an Äpfeln und Karotten als Startplatz für ihre Mahlzeiten.

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